Hilfe - SHG Baunatal

Selbsthilfegruppe Schlafapnoe Baunatal/Kassel
Sprecher SHG Baunatal: Detlef Rinau
Sprecherin SHG Kassel: Petra Jobst-Siebert
Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Hilfe


Seit den 80er Jahren hat die Medizin der Erscheinung des Atemstillstandes im Schlaf grössere Aufmerksamkeit geschenkt. Um dem Ausmass des Leidens auf die Spur zu  kommen, wurden erste Schlaflabore eingerichtet. Dort wird nicht nur der Schlaf und die Atmung eines Patienten überwacht. Wichtig ist auch die kardiologische Auswertung. Was macht das Herz, wenn der Atem stillsteht? Wie lange setzt der Atem aus? Sind die Kreislauffunktionen stabil oder sind sie so massiv beeinträchtigt, dass akute Lebensgefahr eintritt.
 
Der Weg in ein solches Schlaflabor sollte  immer über einen niedergelassenen Facharzt führen, der  bereits im Vorfeld die Notwendigkeit einer solchen, circa 3 Tage um fassenden und kostenaufwendigen  Untersuchung diagnostiziert. In erster Linie haben sich  Lungenfachärzte auf die Untersuchung und spätere  Betreuung dieser Patienten spezialisiert. Mittels eines  kleinen Messgerätes, welches ungefähr die Abmessungen    eines Langzeit-EKG hat, kann der Arzt, nach  einer Nacht in der gewohnten heimischen Atmosphäre,  erste Aussagen über die Qualität des Schlafes treffen?
 

Problem erkannt - Gefahr gebannt?

 
Lautet  die Diagnose, nach den umfassenden Untersuchungen im Schlaflabor, 'SCHLAFAPNOE', müssen sich Patienten in  aller Regel auf eine Umstellung ihres Lebens gefasst  machen.  Wenn den Atemstillständen therapeutisch  nicht anders beizukommen ist, bleibt nämlich  nur die kontrollierte Luftzufuhr während des  Schlafes, um eine ausgeglichene Sauerstoffversorgung  des Körpers sicherzustellen. Viele Betroffene kommen an  der 'Schnüffeltüte mit Rüssel' nicht vorbei. Sie  benötigen regelmässig und auf Dauer ein Beatmungsgerät  für den Schlaf, das so genannte nCPAP-Gerät.
 
Eine solche Dauerbehandlung, fachgerecht und  kontinuierlich ausgeführt, ist tatsächlich  geeignet, die Eingangs erwähnten Probleme weitestgehend  auszuschalten. Die Gefahr ist somit gebannt. Der Patient sollte sich allerdings darüber im Klaren sein,  dass eine solche Behandlung in aller Regel für den Rest  des Lebens erforderlich ist. Allerdings wird seine  Lebensqualität, nach den langen Leidenswegen bis zur  genauen Diagnose, erheblich erhöht und entschädigt  somit den Therapieaufwand.

______________________________________________

Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü